Bücher-Weihnachten für Tierfreunde

Geschrieben von siteadmin am in Neuigkeiten

Bücher-Weihnachten für Tierfreunde

November 2016

Liebe Leserinnen und Leser,

die Weihnachtsplätzchen sind gebacken und lassen keinen Zweifel mehr zu: Das große Fest steht vor der Tür. Und mit ihm die Hoffnung auf erholsame Tage, an denen man all das machen kann, was im Alltag oft zu kurz kommt. Endlich mal wieder ein gutes Buch zu lesen, gehört für viele Menschen auch dazu. Wohl dem, der da gut ausgerüstet ist und ein paar literarische Schätze in seiner Umgebung hat. Damit das auch wirklich so ist, stelle ich im Folgenden Bücher vor, die ich jedem Tierfreund wärmstens empfehlen kann.

Katzen auf der Suche nach ihren Menschen – ein Katzenroman

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Haben Katzen eine Seele?

„Der Ausdruck Seele hat vielfältige Bedeutungen, je nach den unterschiedlichen mythischen, religiösen, philosophischen oder psychologischen Traditionen und Lehren, in denen er vorkommt.“ (Wikipedia)
Diese Definition schließt auch Tiere mit ein. Bisher jedenfalls. Erst im nächsten Satz wird der Mensch erwähnt. Allerdings fairerweise mit einer Einschränkung, die gleich am Anfang steht:
„Im heutigen Sprachgebrauch ist oft die Gesamtheit aller Gefühlsregungen und geistigen Vorgänge beim Menschen gemeint.“ … (Wikipedia)
Früher also mag das durchaus anders gewesen sein. Und es gibt auch durchaus verschiedene Vorgehensweisen, nach denen Begriffserklärungen entstehen und die ganz andere Schlüsse zulassen.

Tierschutz und Lyrik

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Tierschutz und Lyrik

„Als Tierschutz werden alle Aktivitäten des Menschen bezeichnet, die darauf abzielen, Tieren individuell ein artgerechtes Leben ohne Zufügung von unnötigen Leiden, Schmerzen und Schäden zu ermöglichen. Der Tierschutz zielt auf das einzelne Tier und seine Unversehrtheit.“ …
Die Betonung liegt dabei „auf der sach- und artgerechten Haltung und Nutzung von Tieren durch den Menschen bzw. auf dem sach- und artgerechten Umgang mit Tieren.“ … (Auszüge aus der Definition von Wikipedia)

Diese Beschreibung lässt den Schluss zu, dass ein Mensch, dem der Tierschutz am Herzen liegt, sich hauptsächlich um die Gefühle und das Wohlergehen der Lebewesen, mit denen er es zu tun hat, kümmert.
Um Gefühle geht es der Lyrik genauso. In der Beschreibung von Wikipedia werden sie sogar an erster Stelle erwähnt. „Der Verfasser poetischer Texte formuliert Gefühle und Gedanken eines lyrischen Subjekts, das der Perspektive des Autors entsprechen kann … Beziehungen zwischen Subjekt und der es umgebenden Welt werden dabei oft in hohem Maße reflektiert und abstrahiert. …“

Kleider machen Leute! Oder: ein neues Outfit für einen Katzenroman

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Kleider machen Leute! Oder: ein neues Outfit für einen Katzenroman

Die Novelle des Schweizer Dichters Gottfried Keller aus dem Jahre 1874 „Kleider machen Leute“ zeigt deutlich, welche Rolle das Outfit für das entsprechende Ansehen spielt. Der Schneider Wenzel Strapinski kleidet sich trotz seiner Armut gut und wird daher für einen polnischen Grafen gehalten. Das verschafft ihm eine hohe Wertschätzung, führt allerdings auch zu diversen Verwicklungen bis hin zu handfesten Dramen; zum Schluss gibt es jedoch ein Happy End.

Ein Versprecher mit weltweiten Folgen – zum Andenken an den am 1. November 2015 verstorbenen Günter Schabowski

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Ein Versprecher mit weltweiten Folgen – zum Andenken an Günter Schabowski

Günter Schabowski starb am 1. November 2015 in Alter von 86 Jahren. Er war Mitglied des Politbüros des ZK der SED und wurde am 6. November 1989 zu dessen Sekretär im Bereich Informationswesen – eine Position, die gerade erst neu geschaffen worden war und am besten mit einem Regierungssprecher gleichgesetzt werden kann. Als solcher gelang ihm etwas, was ihn in aller Welt bekannt gemacht hat und wohl niemals in Vergessenheit geraten wird.

Am Abend des 9. November 1989 verlas er auf einer Pressekonferenz eine neue Regelung zu Reisen ins westliche Ausland für DDR-Bürger, die seines Wissens „sofort, unverzüglich“ in Kraft treten sollte. Es ging ein Raunen durch den Saal und nicht nur das: Da auch viele Reporter auf der Konferenz zugegen waren, verbreitete diese Nachricht sich rasend schnell. Die DDR-Bürger sahen die Chance und ergriffen sie sofort. Noch am selben Abend stürmten sie in Massen die Grenze nach West-Berlin. Die DDR-Grenzer waren nicht mehr Herr der Lage, was nach wenigen Stunden die Öffnung der Mauer nach sich zog. Ein historischer Moment, ungeplant, aber mit einer Bedeutung, die ihresgleichen sucht.

All dies weiß man natürlich aus den Medien; spätestens jedes Jahr anlässlich der Tages der deutschen Einheiten wird diese Szene erneut im Fernsehen gezeigt und hat sich so unwiderruflich in unser aller Gedächtnis eingebrannt. Was aber eher in Vergessenheit geraten dürfte, sind die vielen Ereignisse drumherum, die sich in unmittelbarer Nähe zu Zeit und Ort gestalteten.
Eines davon möchte ich hier darstellen, erlebt von Otto Sindram, Autor des Buches „Gesang der Lerchen“, der am Abend des 9. November 1989 eine Vorstellung im Berliner Brecht-Theater besuchen wollte. Vorher war noch ein gemeinsames Essen mit seiner Lebensgefährtin im Palast der Republik geplant.
Die Geschichte ist ein kleiner Auszug aus seinem Buch.