Aktuelles zum Thema Hunde, Tiere allgemein, Tierschutz

Die Wende in seinem Leben, die Geschichte eines ehemaligen Grenzschutzhundes

Regina Theuer

Die Wende in seinem Leben

Die Geschichte eines ehemaligen Grenzschutzhundes

Erscheint im April 2019.

Näheres und Vorbestellungen hier.



Hunde – Rassehunde – Hunderassen

29. Januar 2019


Soll man Tieren helfen, in Zeiten, wo es vielen Menschen so schlecht geht? Die Antwort darauf findet sich beim heiligen Franz von Assisi. Sie lautet: „Ja, man soll, solange man den Menschen darüber nicht vergisst.“ Dem kann ich nur zustimmen. Dabei fällt mir aber eine ähnliche Fragestellung ein, nämlich die, ob man angesichts der vielen Streuner überall auf der Welt weiterhin Hunde züchten soll oder nicht. Unsere deutschen Tierheime sind voll bis oben hin. Neben den Hunden, die bei uns ein schweres Schicksal erlitten haben, sitzen dort auch viele von denen, die aus süd- und osteuropäischen Ländern kommen. Sie würden in ihrer Heimat getötet werden, wenn Tierschutzorganisationen vor Ort sich nicht kümmerten. Unermüdlich tun sie das, wobei sie all ihre Kräfte immer wieder mobilisieren. Und dennoch haben sie viel zu wenig Möglichkeiten, um allen Not leidenden Tire zu helfen.

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Lucy – ein schönes Geschenk für einen Tierbuchverlag

19. Januar 2019


Eine angenehme Überraschung kam da gestern  aus Österreich. Vielen Dank an die Autorin. Lucy wird selbstverständlich einen Dauerplatz auf meinem Schreibtisch bekommen.

Lucys neues Zuhause
Lucys neues Zuhause
Lucy im Tierbuchverlag
Lucy im Tierbuchverlag


Der Quadrupede oder Der Hund an sich

17. Januar 2019


Ein Hundegedicht über den Hund an sich
Der Quadrupede (Vierfüßer)

Ein Hund, der zählt (so viel ist klar)

zur großen Quadrupedenschar.

Was heißt, dass er auf Vieren läuft.

Sein Po ist elegant beschweift.

Sein Overall besteht aus Fell

und wenn er rennt, dann rennt er schnell.

Das dankt er seinem Zehengang.

Er schläft am Tag oft stundenlang,

dazwischen gähnt er oder frisst,

so wie ihm halt zumute ist.

Er stillt als gutes Muttertier

treu seiner Welpen Milchbegier

und bringt den Kleinen allerlei,

was sie zum Leben brauchen, bei.

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Silvester mit Gästen und Likörbohnen

30. Dezember 2018


Der letzte Tag des alten Jahres ist angebrochen und damit der Beginn eines neuen fast erreicht, eines mit Dackel! Nach dem üblichen Weihnachtstauwetter ist es über Nacht wieder frostig geworden. Klare Luft, blauer Himmel und Puderzuckerschnee: Traumwetter für den Jahreswechsel. Hanna greift nach Halsband und Leine. Inzwischen amüsiert sie sich bei dem Gedanken daran, was für ein Kampf es noch vor einigen Tagen war, Hermann für einen Spaziergang hundegerecht einzukleiden. Legt sie ihm jetzt das Halsband an und befestigt die Leine, erntet sie immerhin schon ein vorsichtiges Schwanzwedeln. »So, Hermann, bevor die Gäste eintrudeln, gehen wir beide noch ein Stück! Dann hast du bessere Laune und bist vielleicht etwas netter zu unserem Besuch. In meinem Freundeskreis gibt es nämlich nur Menschen, die Hunde mögen, von denen hast du nichts zu befürchten außer einer Bitte um Körperkontakt in Form von Streicheleinheiten!« 

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Weihnachten für Hoover

24. Dezember 2018


Glück muss man haben, als Hund auch. Vor zwei Jahren hatte Hoover eine ganze Menge davon und die brauchte er auch. Sein Herrchen entdeckte eines Tages einen leicht erhabenen roten Punkt an Hoovers Unterbauch. Die Salbe, die sonst immer Wunder wirkte, half diesmal überhaupt nicht. Aber der Tierarzt machte sich zunächst keine Sorgen. Es könnte eine verstopfte Talgdrüse sein; mit einer kleinen OP wäre das erledigt. Also kam der große, schwarze Hund unters Messer. Dabei wurde eine Gewebeprobe entnommen, zur Sicherheit, um Schlimmeres auszuschließen. Doch das Labor hatte keine guten Nachrichten. Die Diagnose lautete: schwarzer Hautkrebs, der wachsen und schnell streuen könnte. Es folgten diverse weitere Untersuchungen, abermals Operationen und dazwischen immer wieder die Ungewissheit, ob die Behandlung überhaupt Erfolg haben würde. Es war schwer, in solch einer Zeit die Nerven zu behalten und gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Aber das musste Herrchen natürlich, denn Hoover hatte keine Ahnung, wie es um ihn stand. Er war nach wie vor fröhlich, hatte kaum Schmerzen und hätte sicher nicht verstanden, wenn sein ganzer Tagesablauf sich plötzlich verändert hätte. Also achtete Herrchen nur darauf, dass der Hund sich beim Toben nicht allzu sehr verausgabte, denn Anstrengungen sollten vermieden werden. Und er sollte auch nicht merken, wie sehr sein Herrschen trauerte und in welch großer Angst er lebte. Der rieseige Plastiktrichter, den Hoover nach seinen OPs natürlich tragen muss, wurde zum Spielzeug umfunktioniert. Das klappte gut. Hoover fand es lustig, mit seinem „Helm“ herumzuaufen und dauernd irgendwo anzuecken.

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Das Spielzeug ist immer dabei!
Das Spielzeug ist immer dabei!
Hoover in Spanien
Hoover in Spanien


Plastikmüll im Meer

17. Dezember 2018


In letzter Zeit waren die Medien voll von Berichten über dieses Thema. Wobei das Problem nicht neu ist. Immer mal wieder wurde darüber gesprochen und auch Bilder wurden gezeigt von vermüllten Stränden in den schönsten Urlaubsparadiesen. Der Mensch hat sich lange keine Gedanken gemacht über Plastikverpackungen und darüber, wo all das bleibt, was er nach dem Verbrauch des Inhaltes entsorgt.

Es sind natürlich bei Weitem nicht Privatpersonen, die die Meere verunreinigen. Der Großteil der Kunststoffabfälle stammt aus der Industrie, die keinen Wert auf eine ordnungsgemäße Entsorgung legt, vor allem in asiatischen Ländern. Der Müll wird einfach weggeworfen, sammelt sich in wilden Deponien, vorzugsweise an Flüssen, und landet schließlich im Meer. Auch von Schiffen gelangt viel Abfall über Bord. Das Plastik sinkt größtenteils tief auf den Meeresboden – eine Katastrophe für die Fische, die dort leben. Sie verfangen sich im Abfall oder ersticken, wenn sie den Müll fressen und das Verdauungssystem die eigentliche Nahrung nicht mehr aufnehmen kann. Auf diese Weise starb z.B. ein Pottwal, der

2012 an der andalusischen Küste angeschwemmt wurde – eines von ca. 100.000 Meerestieren jährlich; bei den Seevögeln sind er weitaus mehr. Die Schätzungen gehen da z.T. weit auseinder, aber es sind auf jeden Fall viel zu viele!!!

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Pottwale vor der andalusischen Küste
Pottwale vor der andalusischen Küste


Lesung mit Gisela Gersch-Gernoth

Freitag, 14. Dezember 2018, ab 18.00 Uhr


Gisela Gersch-Gernoth liest im Rahmen des Moonlight-Shoppings halbstündlich eine kleine Geschichte aus ihrem Buch.

Wo? Bei Thalia in Nienburg/Weser, Lange Str. 36, 31582 Nienburg 

Wann? Freitag, 14 Dezember 2018, ab 18.00, maximal bis 21.30 Uhr.

Kontakt: Telefon 05021/6000412, Telefax 05021/6000439

E-Mail thalia.nienburg@thalia.de

 

Nähres zum Buch gibt es hier, inklusive Leseprobe.



Adventszeit

Dezember 2018


Das Jahr geht ins Land. Auch mit dem Kastanienlaub nimmt᾿s ein Ende, und die Rosen haben Stroh um die Veredlungsstelle gelegt bekommen. Um den Lavendel brauchen wir uns erst zu kümmern, wenn Dauerfrost einsetzt, die Außenwasserhähne sind abgestellt, die schweren Kübel mit den Zitrusgewächsen in die Tenne geschafft … Doch mit der beginnenden Adventszeit kommt auch angenehme Arbeit auf uns zu: Eine Lichterkette findet den Weg in den großen Salbeibusch vor der Küchenterrasse, dessen immergrünes Silberlaub durch die kleinen Lichter im Mondlicht leuchtet und bei sanftem Wind tanzt; eine zweite in die langen Weidenruten, die in einer alten, großen Milchkanne aus Zink in der Tenne ihren Platz haben. In der Ecke zum Nebeneingang unter der Remise steht ein großer Hexenbesen mit dem Reisig nach oben, davor liegt ein Strohballen. Auch sie bekommen eine Lichterkette. Aus dem Backhaus leuchtet das schwache Licht einer kleinen Stehlampe, selbst hier zieht die kommende Weihnachtszeit ein. Alles wird mit Zeitschaltuhren versehen, damit sich das »Sich-Kümmern« in Grenzen hält.

Die Rasselnde besteht auch Vertretern von 32 Hunderassen.

Neues Buch ab 30. November 2018 

Hannelore Nics

Geliebte Rasselbande

Ein Hunde-ABC

 

Das ganz besondere Hundebuch, auch wunderbar als Geschenk oder Mitbringsel geeignet.

Ab sofort lieferbar.



Lesung mit Axel Bethke

Sonntag, 11. November 2018, Beginn 15 Uhr


Der Autor liest ein weiteres Mal aus seinem Buch

Altsein ist auch nur ein Teil vom Ganzen“.

Hinzu kommen diverse neue Geschichten und man kann sicher sein: Es wird wieder ein interessanter und gemütlicher Nachmittag bei Kerzenschein, Kaffee, Kuchen und regem Austausch. 

 

 Wo? Im Tierheim Bad Harzburg, OT Ackertal,

Stapelburger Str. 4, 38667 Bad Harzburg 

Eintritt: frei. Um eine Spende für Rica wird gebeten (s.u.). 

Das Tierheim möchte Voranmeldungen unter:

ecki-tierschutz@gmx.de oder Telefon: 05322 53796,

Mo bis Fr 9-12.30 und 14-17 Uhr

 

Der Erlös der Veranstaltung geht an die Tierheimhündin Rica, die eine aufwendige und kostenintensive Behandlung benötigt, damit sie noch lange gut laufen kann. Nähere Informationen dazu: http://www.tierschutzverein-badharzburg.de.

 

Die Zuhörer können das Buch des Autors natürlich vor Ort erwerben und signieren lassen. Wer nicht dabei sein kann, hat die Möglichkeit, es direkt in unserem Shop zu bestellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Josef 

 

Die braune Kuh Felicitas

steht rum im Gras und träumt etwas.

Sie ist allein und ohne Spaß,

das macht sie im Gesicht ganz blass.

„Felicitas, du arme Kuh,

nimm mich zum Freund und gib dann Ruh.“

Sagt Josef und er lacht dazu:

„Dann singen wir gemeinsam. MUH!“

Foto: © Axel Bethke



Lesung mit Kalle Pohl

Donnerstag, 18. Oktober 2018, Beginn 18.30 Uhr


Kalle Pohl ist mit seinem neuen Buch in Hillesheim zu Gast.

Wo? ICafé Sherlock, Am Markt 5-754576 Hillesheim, Rheinland-Pfalz

Eintritt: 14,00 €

Karten: Buchhandlung Lesezeichen, Tel.: 06593-809433

 

Näheres hier. Die Zuhörer können das Buch vor Ort erwerben und vom Autor signieren lassen. Wer nicht dabei sein kann, hat die Möglichkeit, es direkt in unserem Shop zu bestellen.



Mumpitz

10. Oktober 2018


„Es ist so toll mit einem Flat Coated. Wie toll wäre es erst mit Zweien? Wie würde er auf einen Welpen reagieren, wie mit ihm umgehen? Wäre er plötzlich der Erwachsene, würde er den Kleinen erziehen, ihm Wald und Flur erklären, mir zur Seite stehen und helfen, ihn von Albernheiten und Schandtaten abhalten oder sogar dazu anstiften? Würden sie sich gut verstehen? So gut womöglich, dass sie sich gegen mich verbünden und mich dauernd foppen würden?“ … „Würde Hoover damit klarkommen, Liebe, Zuwendung und Aufmerksamkeit plötzlich teilen zu müssen oder würde die dauerhafte Anwesenheit eines Artgenossen das womöglich sogar mehr als ausgleichen? Und könnte ich mit Zweien auf der Rückbank so eine Expedition wie diese angehen und so die über 2000 Kilometer bis Spanien fahren? Fragen über Fragen! Auch diese ist nicht unwichtig: Hätte ich überhaupt noch Platz in meinem eigenen Bett? Oder würde ich von allen Seiten von Retrievern eingequetscht werden, die sich in den Federn wälzen, irgendwann mit allen Vieren in der Luft auf dem Rücken einschlafen, im Traum zu rennen anfangen und leise bellen, ohne davon aufzuwachen? Ein schlimmer Gedanke? Ganz ehrlich: Na ja, irgendwie auch eine schöne Vorstellung. Aber im Moment geht es nicht, passt es nicht, bin ich nicht so weit, schaffe ich das einfach nicht. Vorerst wird kein Welpe einziehen.“ … „Vielleicht eines Tages.“

Und nun ist es endlich so weit: Hoovers Kumpel ist eingezogen! Mumpitz. Nein, das ist kein Quatsch. Es ist der Name des Neuen. Und in der kurzen Zeit, die er jetzt im Hause Sobik lebt, hat es sich schon wunderbar eingelebt. Unterstützung erfährt er dabei eindeutig von Hoover, der dem Kleinen so ziemlich alles durchgehen lässt und ihn Herrchen gegenüber sogar verteidigt, wenn der mal ein strengeres Wort sprechen will. Kurz und gut: Die beiden sind ein Herz und eine Seele und es ist sicher sehr spannend, wie es weitergeht. Herrchens Bedenken aus seinem Buch „Vier Pfoten und drei Koffer“ sind jedenfalls erst mal ausgeräumt.

Fotos: © Helge Sobik

Mumpitz
Mumpitz
Mumpitz und Hoover
Mumpitz und Hoover
Sie packen Herrchens neue Bücher aus.
Sie packen Herrchens neue Bücher aus.


Igel im Herbst

03. Oktober 2018


Erinnert durch die vielen Medienberichte, richten im Herbst viele Leute ihre Aufmerksamkeit wieder verstärkt auf die Igel, die als Kulturfolger in unserem Lebensraum zu finden sind und denen man helfen will. Dabei sehen sie schwerpunktmäßig die Grammzahl der Tiere als Maßstab für die Hilfsbedürftigkeit. Das ist so nicht richtig. Wir haben von Ende Mai bis in den September hinein, je nach klimatischer Lage, Wurfzeit. Kein Tier wird mit 600 g geboren. Das heißt, dass ein Tier auch nicht nach Kalendermonat aufgenommen werden muss; diese in den Köpfen spukende Grammangabe ist nur relevant, wenn Jungigel dieses Jahres nach Frosteinbruch noch mit einem Körpergewicht von um die 500 g draußen herumlaufen. Diese Igel haben nicht die nötigen Fettreserven für den Winterschlaf. Das immer wieder beschriebene Untergewicht ist meist krankheitsbedingt und behandlungsbedürftig, wenn die Überwinterung gelingen soll. Altigel haben ein erheblich höheres Körpergewicht (ca. 1200 –1500 g). Igel, die in höheren, kälteren Regionen zuhause sind,  sind in der Regel schwerer. Unabhängig von Gewicht und Jahreszeit kann ein Igel mager sein, weil er krank oder verletzt ist. Das erfordert sofortige sachkundige Hilfe in einer Igelstation oder beim Tierarzt. Lt. Tierschutzgesetz darf man Igel als besonders geschützte Tiere nur im Notfall ins Haus nehmen, bis sie in der Lage sind, sich draußen selbst zu erhalten. 

Wer einen Igel aufnimmt, übernimmt Verantwortung und muss sich sachkundig machen.

Hier die wichtigsten Infos:

Gesunde Igel sind nachtaktive Insektenfresser. Keine Nager, keine Äpfelchenfresser!

  • Die Körperform ist tropfenförmig, vorne spitze, hinten rund.
  • Igel haben halbkugelförmige, knopfartig hervorstehende schwarze Augen..
  • Die Nase ist feucht, manchmal tropft sie.
  •  Gesunde Igel rennen auffallend schnell weg, wenn man ihnen zu nahe kommt.
  • Oder sie rollen sich zu einer festen Kugel zusammen und erst wieder aus, wenn die Gefahr vorbei ist-
  • Die Stacheln werden kreuz und quer aufgestellt.
  • Der Körper ist warm.
  • Der Kot gesunder Igel ist ein festes, dunkles Würstchen.

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Karin Oehl mit ihren drei Hunden am Igel-Infostand
Karin Oehl mit ihren drei Hunden am Igel-Infostand